Zugegeben, an diesem Morgen habe ich das mit dem Wetter und einer möglichen Schitor irgendwie verplant. Ich war zwar schon früh genug startbereit, aber auf der Fuschertörl Webcam war immer eine beachtliche Bewölkung zu sehen. Schließlich war mir die Fahrt dort hinauf zu weit und ich war doch irgendwie müde. Sendepause bis Mittag…
Anders als gedacht, war das Wetter dann hervorragend, auch nicht zu warm, also was geht heute noch? Rauf aufs Bike und wie vor vielen Jahren die alljährliche Auftakttour in eine neue Bikesaison gemacht: Schlenken-Schmittenstein
Waren die Beine früher auch schon so müde, obwohl ich noch keine 300 Höhenmeter gefahren bin? Nun, heute fahre ich ein schweres Endurobike mit Downhillreifen, damals war’s ein sehr leichtes Hardtail mit schmaler XC-Bereifung. Heute sind die Beine nicht mehr so fit, dafür gibts später bei der Abfahrt keine Gefangenen!
Nach den letzten äußerst mühevollen Höhenmetern bis zur Zillhütte gehe ich sofort weiter in Richtung Schlenkengipfel. Nach einigen Metern zu Fuß fühlen sich meine Beine an wie schwere Steine, ich würde mich am liebsten ins Gras legen. Aber etwas weiter oben, kurz vor dem Gipfel merke ich, dass sich durch ein gleichmäßiges Steigen die Beine wieder leicht erholen. Nur eine kurze Trinkpause am Schlenken und weiter am Grat hinüber zum Schmittenstein, schließlich sieht die Bewölkung so aus, als könnte es doch noch zu regnen anfangen. Das Wetter hält, und ich bin recht flott am Schmittenstein, den leider eine Horde Jugendliche belagern. Somit wird’s nichts mit dem Gipfelfoto und ich mache mich ohne Pause auf den Rückweg zur Zillhütte. Etwas Luft aus den Reifen, damit der Grip etwas besser ist, und los gehts hinunter zur Halleiner Hütte. Über die Seefeldmühle und Puch komme ich dann zur Salzach und kurble die letzten Kilometer zurück nach Salzburg. Was für eine lässige Tour, auch wenn die Beine jetzt mal einen Tag Pause brauchen.
Revival eines Klassikers











Kommentare